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Fokus - Europa |
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| Europa steht am Scheideweg |
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Im Rahmen der interparlamentarischen Konferenz Towards a progressive Europe stellte die Rede, Europäische Politik in stürmischen Zeiten des Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier einen festlichen Höhepunkt dar, der die sozialdemokratischen Abgeordneten aus 20 nationalen Parlamenten der EU zu einem Handeln im Sinnes eines gemeinsamen Europas motivieren sollte.
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| Troika. Macht ohne Kontrolle im Club Bel Etage |
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Es war ein auserlesener Kreis beim Club Bel Etage im Kaisersaal des Potsdamer Platzes. Das lag weder am sommerlichen Wetter, noch am Thema des Vortrags, sondern daran, da ein Großteil der Mitglieder des ausgelesenen Clubs ihre kulturellen Funktionen wahrnahmen und beim Richtfest des Stadtschlosses in Berlin teilnahmen. www.club-bel-etage.de
Im Club Bel Etage referieren hochkarätige Persönlichkeiten über kulturelle Themen und Probleme der Zivilgesellschaft.
Der heutige Referent, Autor und Wirtschafts-redakteur des Tagesspiegel, Harald Schumann, sprach über das Thema Troika. Macht ohne Kontrolle.
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| A Soul for Europe 2014 |
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Die aktuelle Lage in der Ukraine und in der Krim beeinflusste auch die Konferenz. Wolfgang Ischinger sieht in diesem Konflikt eine der drängensten Bedrohungen für die Stabilität und Sicherheit Europas und kontextualisiert den Konflikt als die größte Herausforderung für die internationale Ordnung seit dem 11. September 2001.
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| A Soul for Europe 2013 |
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In der diesjährigen Berlin Konferenz stand die Rolle der Bürger und der Städte im Mittelpunkt. Sie läutet damit auch das Europäische Jahr der Bürger und Bürgerinnen 2013 ein. Welche Rolle kommt dabei der Kunst zu? Yuri Vulkovsky unterstrich die Fähigkeit der Kunst, da sie Diskurse auszulösen kann.
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Kann sich die Europäische Identität durch das europäische Feuillton verfestigen, war eine Frage im Zuge der Veranstaltungsreihe Europa Now im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals. Der stellvertretende Feuilletonchef der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit sieht keinen didaktischen Auftrag des Feuilletons im Sinne, dass man die Leser vom europäischen Gedanken überzeugen muss. Er selbst hat durch das Essay von Robert Menasse ein anderes Verständnis über die europäische Bürokratie gewonnen. Hier sieht man den Einfluss, den Literatur auf Meinungsbildung in der europäischen Öffentlichkeit haben kann.
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Peer Steinbrück - Innovationsdialog - Die Zukunft der Finanzmärkte |
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Peer Steinbrück sieht die Ursachen der Bankenkrise in einem zu großen Finanzmarkt, einem zu großen Derivatehandel, wohingegen die reale Wirtschaftsleistung nur 10% davon ausmachen. Das Problem der Realwirtschaft ist zudem, dass eine Erpressbarkeit der Politik besteht. In Großbritannien macht der Finanzsektor 14% aus. Dadurch sei auch eine Abstrahierung von Begabungen entstanden, da gerade in diesem Sektor überdurchschnittliche Löhne bezahlt werden. Das Finanzproblem entsteht auch dadurch, dass sich der Finanzsektor zunehmend globalisiert, wo hingegen die Politik nach wie vor national agiert. Zwar wurden auf dem G 20 Gipfel 2009 längst die Regulierungen der Finanzmärkte verabschiedet, jedoch wurden die Prinzipien nie umgesetzt.
Steinbrück plädiert für eine euroäische Bankenaufsicht, ein Bankeninsolenzrecht, eine Rekapitalisierung bzw. eine rechtliche Grundlage zur Abwicklung, Einlagesicherungsfonds und eine Begrenzung des Risikoverhaltens der Investmentbänker.
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Die Europäische Identität entstand aus dem Gedanken Nie wieder Krieg und den Nationalsozialismus zu überwinden. Der Nationalstaat wurde durch Europa überwunden. Supranationale Institutionen sind entstanden. Jedoch gefährdet ein neuer Nationalismus aus der Mitte der Gesellschaft das Projekt Europa.
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Der Artikel versucht ein Bild europäischer Identität in Abgrenzung zu Amerika zu zeichnen, indem er Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigt. Meiner Meinung nach ist die „neue“ und die „alte“ Welt, bzw. die europäische und amerikanische Kultur von Grund auf verschieden. Dieser Gedanke mag vielleicht zunächst überraschen, da man im öffentlichen und politischen Diskurs noch immer von gemeinsamen Werten – der westlichen Zivilisation – spricht. Vor allem nach dem 11. September, den man auch als Angriff auf die gesamte westliche Zivilisation gewertet hat. Folgende Differenzen tauchen bei näherer Betrachtung auf: Neoliberalismus versus Solidargemeinschaft, Ökonomische Nutzenorientierung versus Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit, Ignoranz und Arroganz versus Selbstzweifel und Selbstfindung, Erfahrung und Tradition versus historischer Blindheit und Leben im „Hier und Jetzt".
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