Soziologie
Blick nach Rechts
 
 
 
klein
 


Diese Auftragsarbeit entstand für das politische Fachmagazin Berliner Republik. Dokumentarisch beleuchtet wurden die Stadtbezirke Marzahn und Hohenschönhausen, die einen hohen Anteil an Rechtsextremisten haben. Eine Aufgabenstellung war äußere Erscheinungsbilder des Rechtsextremismus im urbanen Raum zu visualisieren.

"Wer ihre Bilder tiefster Trostlosigkeit betrachtet, versteht gleich besser, wie verdammt viel noch zu tun bleibt im Land."

Tobis Dürr, Chefredakteur der Berliner Republik.

Berliner Republik, 2005/1

25 digitale Bilder und 30 s/w - Negativabzüge
Eine Auswahl von 25 digitalen Bildern:

 

Demonstration gegen Atomkraft  
 
     
Sicherheit und Kontrolle  
 
   
 
Palast der Republik

 

Zwischennutzung
 
Abriss
 


Der Abriss am Palast der Republik verlängert sich durch Asbestfunde. Die Bauarbeiter am Palast der Republik arbeiten unter den schwersten Bedingungungen.

 
   
 


Am 9. September 2006 trafen 112 Wissenschaftler, Unternehmer, Philosophen, Schriftsteller, Künstler und Aktivisten aus der ganzen Welt am Bebelplatz in Berlin zusammen. Ausgewählt aufgrund ihres andauernden kreativen und sozialen Engagements, haben diese Menschen am Table of Free Voices 100 der drängendsten Fragen unserer Zeit beantwortet.

Weitere Informationen unter www.droppingknowledge.org

 


"Der Wind der Geschichte blies oft über dieser Stadt, herb und verhängnisvoll, und man kann sich fast nicht vorstellen, wie es möglich ist, auf demselben Bebelplatz, dem Platz von Goebbels' Bücherverbrennung, an einem riesigen ovalen Tisch zu sitzen, unter etwa hundert Menschen aus der ganzen Welt, die friedlich und konziliant, jeder in seiner Sprache, über die planetaren Probleme, aber auch die eigenen, persönlichen reden. So wird Berlin ein weiteres Mal zum Zentrum auf dem Kompass, der ermöglicht, den richtigen Weg zu finden. Wie eine Dichterin aus Tibet, der sonderliche Designer von Benetton, der weiße Botschafter Avi Primor, der amerikanische Schauspieler Dafoe, die agile Bianca Jagger, ein junger Albaner aus dem Kosovo, der in Schweden als Regisseur arbeitet, wie wir alle gegenüber dem Humboldtdenkmal sitzen und den Nektar einer ganz neuen Freiheit trinken. Da sehe ich dann, wie gut es ist, dass ich mein Alter in Berlin verbringe. Auf einen derart lockeren, unebenen Boden der Geschichte, den viele als ein trostloses und melancholisches Umfeld verstehen."

Bestie Berlin, Bora Cosic
in Lettre International, Sommer 2007

   
 

BALANCE! spielt in Bad Doberan / Heiligendamm dem Schauplatz der diesjährigen G 8 Konferenz und an einem Kunst-Ort. Werke von Chéri Samba, Richard Long, Wolfgang Laib, Haimo Zobering und Ulrike Oettinger; Gil Shachar, Fang Lijun, und Ik-Joong Kang werden in der gotischen Zisterzienser Abtei Doberan und so in Korrespondenz mit seit dem 13. Jahrhundert entstandener, sakraler Kunst präsentiert.

Weitere Informationen unter www.balance-heiligendamm.de

Streetart
 


Streetart - Eine Brücke der Kunst zwischen privatem und öffentlichem Raum




 


Überall im Berliner Stadtbild sind aufgeklebte Figuren und unendliche geklebte Stickervariationen, Köpfe, Geister, geklebte Fakes von Überwachungskameras, veränderte Straßenschilder, verrückte Plakate und Schnittfiguren zu sehen. Ist das eine neue Kunstform im öffentlichen Raum? Die Aktivisten sehen Berlin als eine Freiluftgalerie. Sie wollen den urbanen Raum zurückerobern und mit eigenen Ideen besetzen.

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